Traumurlaub - Hawaii
Die Romantik eines flammenden Sonnenuntergangs, Mondlicht und Sterne über dem Ozean, Delphine, die aus den klar scheinenden Wellen springen, das Lächeln eines Keiki, das den Hula tanzt oder einen Lei anbietet. Auf Hawai'i werden Sie bei jedem Besuch neu begrüßt und nach jeder Abfahrt werden Sie erneut zurückgerufen.

Hawaii - die Heimat von Barack Obama
Hawaii liegt - wie eingangs erwähnt - ungefähr 4.000 km vom amerikanischen Festland entfernt. Insgesamt gehören 137 Inseln mit einer Gesamtfläche von 16.634 km² zu Hawaii, die meisten davon sind jedoch nicht bewohnt. Die acht größten Inseln sind (von West nach Ost) Niihau, Kauai, Oahu, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Maui und Hawaii, die größte Insel (siehe Foto), die auch Big Island genannt wird. An die Hauptinseln schließen sich im Nordwesten die Nordwestlichen Hawaii-Inseln an. Geographisch wird Hawai?i nicht dem amerikanischen Kontinent sondern als Teil Polynesiens der den Kontinenten gleichgestellten Inselwelt Australiens bzw. Ozeaniens zugeordnet.
Vulkane
Die Inseln sind abgesehen von den Korallenriffen alle vulkanischen Ursprungs. Die Schildvulkane der Hawaii-Inseln sind die größten Vulkane der Erde. Der Mauna Kea liegt dabei mit 4.205 Meter Höhe über dem Meer und einer Basis in 5.400 Meter Wassertiefe, also insgesamt über 9.000 Meter, an der Spitze. Es ist mit dieser absolut gemessenen Höhe der größte Berg der Erde. Der nur wenig niedrigere Mauna Loa ist nach seinem Volumender massivste Vulkan der Erde. Sein Gewicht ist so groß, dass er die gesamte pazifische Platte messbar deformiert. Auf der größten Insel, Hawaii, sind der Mauna Loa und der Kilauea (siehe Abb. links) noch tätig, letzterer ist seit 1983 ununter-brochen aktiv. Die in historischer Zeit ausgebrochenen Vulkane Hualalai (auf Hawaii) und Haleakala (auf Maui) werden als noch nicht erloschen angesehen. 28 Kilometer südöstlich des Kilauea befindet sich der unterseeische Vulkan Loihi. Er ist der jüngste Vulkan, der mit der hawaiischen Kette verbunden ist. Erdbebenschwärme zeigen an, dass der Vulkan aktiv ist. Der Gipfel des Vulkans ist 969 Meter unterhalb des Meeresspiegels und enthält eine krater-(caldera)-ähnliche Vertiefung. Zwei Risszonen dehnen sich nördlich und südöstlich aus. Bräche Loihi mit einer Häufigkeitsrate aus, die mit der des Kilauea und des Mauna Loa vergleichbar ist, so würde er den Meeresspiegel in einigen zehntausend Jahren erreichen.Flüsse, Seen und Klima
Das Trinkwasser auf den Inseln wird unter anderem über artesische Brunnen gewonnen. Der längste Fluss ist der Kaukonahua auf der Insel Oahu. Der größte natürliche See ist der Halulu-See, auf Niihau mit einer Fläche von 3,48 km². Hawaii liegt in den äußeren Tropen. Sein Klima ist durch den vorherrschenden NO-Passat mild und ausgeglichen. Im Gegensatz zu den feuchten Luvseiten mit ihrer tropischen Vegetation bleiben die Leeseiten der Inseln relativ trocken.
Tierwelt
Da Hawaii die abgelegenste Inselgruppe der Welt ist, gab es dort vor Ankunft der Menschen keine Landsäugetiere (Ausnahme: Fledermäuse). Ebenso fehlten Landreptilien, Amphibien und Süßwassertiere. Viele Arten haben sich in diverse neue Arten aufgespalten (Adaptive Radiation), weil die Inseln so schwer zu erreichen sind und dadurch viele freie ökologische Nischen existierten. Das führte dazu, dass Hawai?i einen hohen Anteil an endemischen Arten hatte. Dagegen gab es Pflanzen mit ursprünglich kleinen Samen, die durch Wind, Vögel oder Fluginsekten dorthin verschleppt wurden. Interessant ist beispielsweise, dass es dort wegen des Nichtvorhandenseins pflanzenfressender Säugetiere nichtbrennende Brennesseln und Pfefferminze ohne Minzgeschmack gab. Es gab mehr als 70 Arten Vögel. Interessant sind die Kleidervögel (Drepanididae), bei denen eine Art sich in mehr als sieben Gattungen aufgespalten hat. Moa Nalos und Hawaiigänse waren große flugunfähige Vögel, die sich von Gras und Kräutern ernährt haben.Die flugfähige Verwandte der flugunfähigen Hawaiigänse, die Hawaiigans (Nene), hat bis heute überlebt. Weitere Vogelarten: Stelzenläufer (Himantopus himantopus), Hawaiikrähe (Corvus hawaiiensis), Hawaii-Bussard (Buteo solitarius), Sumpfohreule (Asio flammeus), Laysanente (zool.: Anas laysanensis) Säugetiere: Es gab eine Art der Fledermäuse. Durch den Einfluss der ursprünglichen polynesischen Siedler starben mehr als die Hälfte der ursprünglich hier lebenden Vogelarten aus . Dazu gehören die Moa-Nalos (Chelychelynechen quassus, Thambetochen spp., Ptaiochen pau), die die größten Pflanzenfresser Hawaiis waren, und eine ähnliche ökologische Nische wie die Riesenschildkröten von den Maskarenen, den Seychellen, Aldabra und den Galápagosinseln einnahmen. Außerdem brachten sie Nutzpflanzen und -tiere (sowie deren Schädlinge) mit, die sie auf See und nach ihrer Ankunft benötigten. Diese nicht einheimischen Arten trugen erheblich zum Aussterben weiterer einheimischer Arten bei. Besonders viel Schaden richteten verwilderte Hunde und Ratten an, die einheimische Tiere zur Beute machten. Die einheimischen Vögel wurden durch die eingeschleppte Vogelmalaria dezimiert, die durch ebenfalls eingeschleppte Mücken übertragen wird.

Pearl Habor- Hawaii
Der Angriff auf Pearl Harbor, auch bekannt als Überfall auf Pearl Harbor, war der Luftangriff der japanischen Flotte auf die in Pearl Harbor auf Oahu vor Anker liegende amerikanische Pazifikflotte am 7. Dezember 1941. Der Angriff wird als ein entscheidender Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg angesehen, weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war, die sich bis dahin formal neutral verhalten hatte. Durch den Überraschungsangriff, der ohne vorherige Kriegserklärung erfolgte, wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet, wodurch die japanische Flotte für mehrere Monate die absolute Überlegenheit im Pazifikraum besaß. Gleichzeitig mit dem Angriff begann die japanische Offensive gegen die britischen und niederländischen Kolonien in Südostasien, womit der Zweite Weltkrieg sich zu einem auch tatsächlich global geführten Krieg ausweitete. Zusätzlich wird der Angriff auf Pearl Harbor oft als die Schlacht angesehen, in der der Flugzeugträger das Schlachtschiff als dominierendes Element des Seekrieges ablöste. Obwohl der Angriff den USA eine erhebliche militärische Niederlage zufügte, erwiesen sich seine langfristigen Folgen als fatal für Japan. Durch den in den USA als „heimtückisch“ aufgefassten Angriff gelang es der amerikanischen Regierung, die bis dahin größtenteils pazifistisch und isolationistisch eingestellte US-Bevölkerung für den Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten zu mobilisieren, was aufgrund des enormen amerikanischen Industriepotentials die Entscheidung zu deren Gunsten herbeiführte. Der Name Pearl Harbor gilt heute in den USA als Synonym für einen ohne jede Vorwarnung erfolgten vernichtenden Angriff. Aufgrund der stark pro-alliierten Einstellung der amerikanischen Regierung, die schon längere Zeit die Alliierten mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützte und dabei auch Zusammenstöße der US-Marine mit deutschen U-Booten im Atlantik provozierte, gibt es zu den Ereignissen zahlreiche Verschwörungstheorien. Kritiker werfen der US-Regierung vor, sie habe den Angriff durch ihre Politik und die Stationierung der Flotte auf Hawaii gezielt provoziert, bzw. sie habe vorher von dem Angriff erfahren und die Pazifikflotte absichtlich nicht gewarnt, um den Kriegseintritt der USA herbeizuführen.
Barack Obama`s Geburtsort
Honolulu ist stolzer Geburtsort und war Heimat des heranwachsenden gewählten Präsidenten Barack Obama. Besucher Hawaiis können auf einfachen Pfaden die Schauplätze und Lieblingsorte aufsuchen, die das Fundament seines Lebens bildeten und wo er aufwuchs, um der Anführer der freien Welt zu werden.Der junge Obama gedieh auf den Inseln, wo Toleranz, Einigung und gegenseitiger Respekt als einheimische Werte gepflegt werden — und wo Vielfalt die Menschen definiert, anstatt sie zu entzweien.
Die gesellschaftlichen Sitten des Aloha-Staates und die Erfahrung, in der Kultur Hawaiis aufgewachsen zu sein, haben einen tiefen und anhaltenden Einfluss auf den designierten Präsidenten gehabt. Anhänger des gebürtigen Hawaiianers können über zwei Dutzend Schauplätze Obamas rund um Oahu besuchen, unter anderem folgende: – Kapiolani Hospital für Frauen und Kinder, wo der neue Präsident Amerikas am 4. August 1961 als Sohn von Barack Obama Senior und Ann Dunham geboren wurde. – Punahou, die gefeierte Privatschule, die Obama von der fünften Klasse bis zu seinem Highschool-Abschluss 1979 besuchte. Andere bedeutende Absolventen sind u.a. der Co-Gründer von America Online Steve Case und Golf-Wunder Michelle Wie. Anmerkung: Die Punahou-Schule ist ein Privatschulkomplex. – Lower Makiki bis zum östlichen Honolulu, wo Obama sechs verschiedene Wohnsitze bewohnte und die meiste Zeit seiner Jugend in einem Apartment in der Nähe der Punahou-Schule mit seinen Grosseltern Stanley und Madelyn “Toot” Dunham verbrachte. In der Baskin-Robbins Eisdiele auf der South King Street hatte Obama als Teenager einen seiner ersten Jobs. Obama hatte Lieblingsplätze, an denen er sich mit seiner Familie und mit seinen Freunden traf, unter anderem der Puu Ualakaa State Park in Tantalus, Kapiolani Park am Rande von Waikiki und Sandy Beach, ein beliebter Ort zum Bodysurfen im östlichen Honolulu. Vor der allgemeinen Wahlkampagne verlebte die Familie Obama im August einen Entspannungsurlaub auf Oahu. Dazu gehörte Golf spielen im “Olomana Golf Links” und “Luana Hills Country Club”, Freizeit im Kailua Beach Park, ein Besuch des Aussichtspunktes Nuuanu Pali, Schnorcheln in der Hanauma Bay, traditionelles einheimisches Mittagessen im “Zippy’s”, ein Besuch der Arizona-Gedenkstätte von Pearl Harbour, ein Gedenkbesuch am Grab von Stanley Dunham in der Punchbowl, dem grössten Soldatenfriedhof Hawaiis (National Memorial Cemetery of the Pacific) und vieles mehr.
Das Hawaii Visitors and Convention Bureau (hawaiianisches Touristen- und Tagungsbüro) hat speziell eine Microsite unter GoHawaii.com/Obama erstellt, die einige der bedeutendsten Orte hervorhebt, die mit Obamas jungen Jahren auf Hawaii zusammenhängen und die er im August 2008 besuchte. Freizeit-Anbieter von Oahu reagieren ebenso auf das Interesse der Besucher an Obama. “Guides of Oahu” hat kürzlich eine Obama-Tour gestartet (ObamaTourHawaii.com) und andere Anbieter werden diesem Trend voraussichtlich folgen. Heute bringt Obama seiner Erziehung auf der Inselgruppe Anerkennung entgegen, da er sie als wesentlichen Einfluss auf seinen Charakter und seine Werte wahrnimmt. Er sagt: “Das Beste in mir und an meiner Botschaft geht mit der Tradition Hawaiis einher.” Er wuchs in Honolulu auf und verbrachte die meiste Zeit in der Obhut seiner Grosseltern mütterlicherseits, Madelyn und Stanley Dunham. Seine Grossmutter, die er “Toot” nannte — das ist die Abkürzung für tutu (das hawaiianische Wort für Grossmutter) — starb am 2. November 2008, nur zwei Tage bevor ihr Enkel die historische Wahl zum Präsidenten gewann.Diejenigen, die sich für die hawaiianische Kindheit des designierten Präsidenten Obama interessieren, können “The Dream Begins: How Hawaii Shaped Barack Obama” lesen, geschrieben von den hawaiianischen Journalisten Jerry Burris und Stu Glauberman und herausgegeben von Watermark Publishing.

Das "Nr.1 Surfdorado" auf dem Planeten
Woran denkt man, wenn man an Surfen denkt? Natürlich an Hawaii. Schließlich hat Surfen auf Hawaii Tradition. Das he'e nalu (Wellenreiten) wird bereits seit Jahrhunderten praktiziert. Vor allem von den Häuptlingen wurde der Sport ausgeübt. Im 19. Jahrhundert wurde es aber, wie so vieles, von den Missionaren unterdrückt. Jedoch im 20. Jahrhundert erlebte das Surfen, glücklicherweise, eine Wiedergeburt. Herzog Kahanamoku (1890-1968) gilt als der Vater des modernen Surfens. Seine Asche wurde 1968 in das Meer vor Waikiki auf Oahu gestreut. Sein immer mit lei geschmücktes Standbild kann man am Kuhio Beach auf Oahu bewundern. Es kehrt dem so geliebten Meer den Rücken zu, und manche meinen, es müßte eigentlich umgedreht werden. Hawaii zählt zu den beliebtesten Surferparadiesen. An Oahus berühmter Northshore sind die Wellen von Oktober bis April sehr hoch. Mitunter snd bis zu 30 Meter hohe Wellen keine Seltenheit! Die Waimea Bay war schon immer für die größten Wellen bekannt, auf denen Surfen möglich ist. Aber auch der Ho'okipa Beach auf Maui ist für Windsurfer nicht zu verachten.Jedes Jahr von Mitte November bis Anfang Dezember verwandelt sich Oahus Nordküste 3 Wochen lang in ein Surf-Dorado. In dieser Zeit findet die Triple Crown of Surfing, die berühmteste Serie von Surfwettbewerben, an der Banzai Pipeline sowie am Sunset Beach nahe Waimea und am Alii Beach Park in Haleiwa statt. Bei all der Schönheit des Meeres muß man sich immer vor Augen halten, daß die Natur unberechenbar sein kann. Während der Wintermonate sind die South Shores meist ruhiger, während die North Shores wesentlicher wilder und gefährlicher sind. Im Sommer ist es umgekehrt. Aber eine Garantie gibt es natürlich nicht. Deshalb sollte man die Natur respektieren und sich nicht unnötigen Risiken aussetzen. Zur eigenen Sicherheit kann man ein paar einfache Punkte beachten: Wer auf Nummer sicher gehen will, sucht sich am besten zum Schwimmen und Surfen immer einen Strand mit einem Lifeguard aus. Fragen Sie den Lifeguard nach den heutigen Schwimm- und Surf-Bedingungen, denn das Wetter ist ja nicht jeden Tag das gleiche. Ist noch jemand im Wasser? Wenn nicht, gibt es sicher dafür einen trifftigen Grund! Div. Schilder am Strand geben Hinweise darauf, was an diesem Strand zu erwarten ist. An die Warnhinweise sollte man sich auch halten, schließlich stehen die Schilder nicht zum Spaß dort! Man sollte, sofern man nicht gerade im Wasser schwimmt oder surft, immer außerhalb des Wassers auf festem Grund stehen, also auf trockenem Sand, auf Felsen oder Mauern, und niemals dem Ozean den Rücken zudrehen! Eine plötzliche große Welle kann einen Menschen problemlos mit nach draußen reißen und in tiefe Gewässer ziehen. Sollte man eine Person in Seenot entdecken, wären Heldentaten hier wirklich unangebracht.Sofort einen Lifeguard oder die Rettung mit der Tel. 911 verständigen. Von Vorteil ist zudem zu wissen, daß Korallen und Felsen unter der Wasseroberfläche scharfkantig sein können. Gummischuhe zur Vorbeugung sollten Abhilfe schaffen Begegnungen mit Haien sind selten, kommen aber vor. In dem Fallsollte unbedingt extrem ruhig aber dennoch so schnell ans Ufer zurückgeschwommen werden.HAWAII Reise-Tipps von A-Z
Das Angebot an Freizeitaktivitäten auf Hawaii ist schier grenzenlos. Alles was das Herz begehrt wird angeboten: Schnorcheln, Tauchen, Schwimmen, Surfen, Bodysurfen und Windsurfen, Segeln, Kajak- und Kanufahren, Angeln und Hochseefischen, Radfahren und Mountainbiken, Wandern, Reiten, Golf spielen und und und.... Um sich einen Überblick zu verschaffen und entsprechend zu buchen, wendet man sich am besten an eine der vielen Activity-World-Offices. Auch in den meisten Hotels sind solche Informations- und Buchungsstände zu finden. Auch die Luau's kann man bei Activity World am einfachsten buchen.Alkohol und Rauchen
Ab 21 Jahren ist es auf Hawaii erlaubt, Alkohol zu
konsumieren. Jedoch nicht in öffentlichen Parks oder im Auto. Man darf
auch im Auto keine geöffnete Alkoholflasche mit sich führen.Das Rauchen
ist in öffentlichen Gebäuden, Fahrstühlen, Geschäften und Theatern
verboten. In den meisten Restaurants gibt es eine Rauch- und
Nichtraucherzone.
Anreise
Zugegeben, das ist das einzige Manko an Hawaii, daß es so weit
weg liegt und daher die Anreise ewig dauert. Der Flug
Frankfurt-Honolulu dauert etwa 20 Stunden. Hinzukommen die div.
Zwischenstopps. Die Flugrouten sind je nach Airline verschieden, meist
jedoch mit Stopp in Chicago und Los Angeles oder San Francisco. Retour
genauso, jedoch macht einem die Zeitverschiebung völlig verrückt, denn
man "überspringt" meist einen ganzen Tag, das heißt, Abflug ist z.B. an
einem Freitag, Ankunft dann in Frankfurt am Sonntag. Naja, aber nach
ein paar Tagen Jetlag ist auch das überstanden.
Etikette
Im sonst so lockeren Amerika legt man auf Etikette doch viel Wert. Auf
Hawaii ist das nicht so ausgeprägt. Die Leute sind freundlich und
ungezwungen und man begrüßt sich oft mit einer Umarmung und einem
Bussi. Die Hawaiianer sind grund-sätzlich nie in Eile, man muß sich
also auf ein gemütlicheres Tempo einstellen. Auch die Kleidung ist
lässig. Mit T-Shirt, Shorts und Sandalen kann sich fast überall
bewegen, ausgenommen in feinen Hotels und Restaurants, auch in Behörden
und Ämtern und sowieso im geschäftlichen Bereich ist Strandkleidung
nicht angebracht. Nur mit Bikini oder Badehose bekleidet irgendwo
aufzukreuzen, ist allerdings auch auf Hawaii verpönt. Allerdings läuft
am "Casual Day", das ist an jedem Freitag, ausnahmsweise auch die
Business-Gesellschaft leger im Hawaii-Hemd ins Büro. In den meisten
Restaurants und öffentlichen Gebäuden gibt es Klimaanlage. Wer sich in
einem solchen Raum länger aufhält, sollte sich entsprechend darauf
einrichten, mit Pulli oder Jacke und langen Hosen.
Geld
Als Tourist sollte man natürlich möglichst wenig Bargeld mit
sich herumschleppen. Kreditkarten und Reiseschecks werden überall gern
gesehen, was aber nicht bedeutet, daß man gar kein Bargeld mehr
benötigt. Kleinere Ausgaben erledigt man immer noch mit Bargeld. Zudem
behält man auch einen besseren Überblick über die Ausgabe, bei
Kreditkartenzahlungen kommt nach 4 Wochen dann der große Schock. Bei
Autovermietern und Hotels wird allerdings eine Kreditkarte als
Sicherheit verlangt, ansonsten kann man eine Barhinterlegung machen.
Visa, Euro/MasterCard und Amex wird überall akzeptiert. Man kann sogar
bei Bankautomaten mit den Plastikkärtchen Bargeld abheben.
US-$-Reiseschecks sind das sicherste Geldmittel überhaupt, denn bei
Verlust werden sie leicht erstattet. Man kann sie wie Bargeld
verwenden, kann in einem Geschäft damit bezahlen und erhält Bargeld als
Wechselgeld zurück, oder wenn man sie direkt in Bargeld eintauschen
möchte, geht man zu einer Bank, die nur eine ganz geringe Gebühr
verlangt. Übrigens, bei McDonald's zählt nur Bares! Bei dem sonst so
weltoffenen Unternehmen wird absolut keine Kreditkarte akzeptiert.
Kinder und Senioren
Hawaii ist sehr familienfreundlich. In den meisten Hotels können Kinder
ohne einen Zuschlag bei den Eltern übernachten. Größere Hotels haben
oft einen Babysitter oder Kinderprogramme. Auch Restaurants, sofern sie
nicht besonders formell sind, sind recht kinderfreundlich. den
Eintrittspreisen für Attraktionen hört sich dann die
Kinderfreundlichkeit wieder auf. Kinder unter 3 Jahren sind meist frei,
für die Juniors gibt es Ermäßigungen bis zu 50 %. Es lohnt sich also
besonders für eine Familie mit einem 3jährigen, da man es oft noch mit
unter 3, also kostenlos, durchgehen lassen kann. Wir haben es sehr
gedankt, weil die Eintrittspreise doch ziemlich happig sind. Auch
Senioren (ab 62 Jahre) erhalten oft gegen Vorlage des Personalausweises
eine Ermäßigung, bei Eintritten in die Nationalparks, beim Hotel,
Restaurant und in Geschäften.
Kriminalität
Hawaii ist immer noch ein bemerkenswert sicherer Staat.
Größere Verbrechen sind hier wirklich selten, und wenn, dann passieren
sie meist nur in der Großstadt Honolulu. Trotzdem sollte man möglichst
wenig Bargeld mitschleppen, nichts im Auto liegen lassen und Wertsachen
lieber im Hotel-Safe deponieren oder gar nicht erst mitbringen. Trampen
ist verboten. Niemals alleine Wandern und nachts nicht alleine in
abgelegenen Gegenden aufhalten.
Medizinische Versorgung
Auf Hawaii ist die medizinische Versorgung sehr gut, selbst in
kleinsten Städten gibt es medizinische Zentren. Die besten
Einrichtungen sind natürlich in Honolulu zu finden. Sollte man einen
Arzt, Zahnarzt etc. brauchen, wendet man sich am besten an die
Hotelrezeption. Die medizinische Versorgung ist teuer. So kann ein
einfacher Arztbesuch durchaus $ 100 kosten. Krankenhäuser akzeptieren
Kreditkarten, Ärzte und Zahnärzte dagegen gewöhnlich nur cash. Besucher
ohne Versicherung müssen evtl. im voraus bezahlen. Man sollte also
besser vorher eine Auslandskrankenversicherung abschließen.
Mietwagen
Um sich auf Hawaii ein Auto zu mieten, muß man 21 Jahre alt sein, einen
gültigen Führerschein und eine Kreditkarte besitzen. Und dann hat man
die Qual der Wahl, bei einer der vielen Autovermietungen (Alamo, Avis,
Budget, Dollar, Hertz etc.) das richtige Auto auszusuchen. Am besten
bucht man das Auto jedoch schon von zu Hause aus, dann sind die
Angebote meist etwas günstiger. Manerhält dann noch einen (sehr
hilfreichen) Drive-Guide und dann kann man losdüsen.
Öffnungszeiten
Die meisten Geschäfte sind unter der Woche von 9 bis 17 Uhr
geöffnet, manche auch länger. Große Einkaufsmeilen haben auch schon mal
bis 21 Uhr geöffnet, auch am Samstag. Sonntags sind die Öffnungszeiten
kürzer. Auch bei Banken und öffentlichen Einrichtungen sind die
Öffnungszeiten meist kürzer. Und Supermarktketten und Tankstellen haben
sowieso die ganze Woche rund um die Uhr 24 Stunden lang geöffnet.
Post
Die Postämter sind wochentags von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet,
an Samstagen vormittags. Bei kleineren Postämtern können die
Öffnungszeiten davon abweichen. In größeren Städten gibt es überall
Briefkästen und man kann auch in den Hotels Briefmarken kaufen und die
Postkarten dort abgeben. Die Post dauert für gewöhnlich 5 Tage, es kann
aber auch bis zu 20 Tage dauern, bis ein Brief ankommt, da alles erst
nach Honolulu geschickt wird. Am besten schickt man daher seine Karten
möglichst in den ersten Tagen ab.
Teuer oder billig?
Grundsätzlich sind die Lebenshaltungskosten auf Hawaii
fürchterlich hoch, da so ziemlich alles eingeflogen werden muß. Man muß
sich also darauf einrichten, daß alles ziemlich teuer ist, die
Eintrittspreise, Kleidung, Lebensmittel, Restaurant etc. Selbst der
Sprit ist ganz schön teuer geworden. In den Supermärkten kann man ein
bißchen sparen, wenn man die Discount-Karten nutzt (Maikai z.B. bei
Foodland), ansonsten zahlt man für einen Joghurt doch glatt mal
umgerechnet 1 €!Desweiteren empfiehlt es sich, die Rabatt-Coupons
in den div. Heftchen (This Week, Drive Guide etc.) für die
verschiedensten Einkaufs-, Restaurant- und Activity-Möglichkeiten zu
nutzen.
Sonne, Sonnenschutz und Insekten
Die Sonne scheint auf Hawaii sehr kräftig. Kein Wunder, liegen
die Hawaii-Inseln doch auf demselben Breitengrad wie Mexiko, die Sahara
und Indien. Selbst an bedeckten Tagen ist die UV-Strahlung intensiv.
Auch hoch über den Wolken, auf dem Haleakala zum Beispiel, wird man
feststellen, daß man ziemlich verbrannt werden kann. Es empfiehlt sich
also auch auf den Bergen Sonnenschutz aufzutragen.Es ist ratsam, sich,
auch wenn man schon vorgebräunt ist, immer vor der Sonne zu schützen.
Man sollte also einen Hut, Sonnenbrille und reichlich tragen. Man gewöhnt die Haut am besten langsam an die Sonne, mit einem
hohen Schutzfaktor für die ersten Tage. Für die Kinder sollte sowieso
immer Sunblock genommen werden, und möglichst immer T-Shirt anziehen.
Sonnenschutz gibt es selbstverständlich überall zu kaufen. Auch
Hüte sind reichlich in allen Variationen zu kaufen. Das erfüllt dann
gleich zwei Zwecke, schützt vor der Sonne und ist ein nettes
Mitbringsel. Auch, wer länger als 1 Stunde schnorchelt, sollte am
besten ein T-Shirt tragen. Beim Surfen sowieso. FKK ist nicht erlaubt,
Amerika ist immer noch in der Beziehung sehr prüde. Vielleicht auch
ganz gut so. Einzig am Little Makena Beach auf Maui haben Nudisten ihre
Freude am hüllenlosen Sonnen und Baden. Die Hitze trocknet den Körper
schnell aus, daher stets reichlich Wasser mitnehmen und viel Trinken. Alkohol ist an den Stränden übrigens
verboten. Lästige Insekten gibt es reichlich. Besonders beim Wandern
durch den tropischen Wald zieht man die Blutsauger magnetisch an.
Malaria kann zum Glück keine übertragen werden. Die Stiche bekämpft man
mit Insektengel, das man bei Ausflügen am besten gleich mitnehmen
sollte. Gefährlich werden können schwarze Witwen und Skorpione. Uns
sind aber zum Glück noch nie welche begegnet.
Steuern und Trinkgeld
Auf alle Waren und Dienstleistungen wird eine MwSt von 4,17 %
aufgeschlagen, bei Unterkünften kommt noch eine kombinierte Umsatz- und
Zimmersteuer von 10,17 % hinzu. Hotels verlangen auch höhere Telefon-
und Faxgebühren und häufig eine Parkgebühr. Vorsicht, beim Einkauf
steht nur der Bruttopreis auf der Ware, die Steuer wird erst an der
Kasse hinzugerechnet. Für's Trinkgeld sind 15 % im Restaurant üblich,
die man am Tisch einfach hinterläßt. Taxifahrern gibt man 10-15 % des
Fahrpreises, Gepäckträgern mind. $ 1 pro Gepäckstück und Parkwächtern $
2.
Telefon
Telefonieren ist auf Hawaii absolut problemlos. Die Vorwahl
für Hawaii lautet 808. Bei Gesprächen innerhalb einer Insel braucht man
keine Vorwahl, für Ferngespräche (mit anderen Inseln) lautet sie 1-808.
Auch für Telefonate in andere Gebiete wählt man die 1 voraus. Viele
Unternehmen haben eine gebührenfreie Nummer, meist beginnt die Nummer
mit 1-800, 1-888 oder 1-808. Ortsgespräche aus öffentlichen
Telefonzellen kosten 25 Cent. Die Gebühren richten sich, wie bei uns
halt auch, nach Tageszeit und Entfernung. Telefonate aus dem
Hotelzimmer sind natürlich entsprechend teurer. Aber man kann
selbstverständlich auch sein Handy mitnehmen, und spart sich die Suche
nach den günstigsten Gebühren.
Trinkwasser
Im allgemein kann man Leitungswasser trinken, doch im
Landesinneren von Maui und Big Island kann das Wasser durch sauren
Regen verseucht sein. Wasser aus Flüssen oder Pools zu trinken oder gar
Verletzungen mit unbehandeltem Wasser in Berührung zu bringen, sollte
man besser sein lassen, man könnte an Leptospirose erkranken. Bei
längeren Fahrten und Ausflügen sollte man immer Wasser in abgefüllten Flaschen mitnehmen.
Übernachten
Was die Unterkunft betrifft, so hat man wahrhaftig die Qual
der Wahl. Es gibt unendlich viele Hotels auf Hawaii und die Zahl wächst
stetig weiter. Es ist für jeden Geldbeutel was dabei. Von Dezember bis
April ist Hochsaison, da sind die Preise generell am höchsten. Im Mai,
Juni, September und Oktober am niedrigsten. Die meisten großen
Urlaubshotels gehören Ketten wie Hilton, Hyatt oder Sheraton.
Die Preise fangen hier bei etwa $ 200 pro Nacht/Zimmer an. Das Four
Seasons auf Maui hat z.B. Preise von $ 305 bis 5.900 .Etwas
preisgünstiger sind da schon die Aston Hotels & Resorts und die
kleineren Hotels, auch unter dem Namen "Boutique-Hotels" bekannt.
Apartments (condominiums) sind ideal für Leute, die lieber das Geld für
Besichtigungen als für das Zimmer ausgeben. Die Größe reicht von Studios bis zu Wohnungen mit 3 Schlafzimmern. Alle Apartments sind
mit Küchen ausgestattet.Gasthäuser und Bed&Breakfast ind eine gute
Alternative zu den sonst so unpersönlichen Hotels. Gutes Beispiel: das
Lahaina Inn auf Maui aus der viktorianischen Zeit. Bei den vielen
B&Bs (Frühstückspensionen) bieten manche nur ein einfaches Zimmer
im Privathaus, andere sind reizende Cottages. Informationen zu den 100
besten B&Bs gibt Hawaiis Best Bed & Breakfasts. Wir haben
übrigens unser Cottage im Urlaub 2001 durch Affordable Paradise Bed
& Breakfast mit Außenstelle hier in Deutschland gefunden.
Camping und Herbergen
Campingplätze findet man in Strandparks wie an Vulkankratern.
In den staatlichen Parks benötigt man Ausweise und man sollte
frühzeitig buchen. Allerdings gilt das Campen nur für Zelte, mit
Wohnwagen gibt es auf Hawaii keine Möglichkeiten.Informationen zu
Unterkünften aller Art erhält man auf jeden Fall beim Hawaii
Visitors and Convention Bureau. Buchen sollte man seine Unterkunft
durch ein Reisebüro zu Hause, dem HVCB oder bei den
B&B-Buchungsdiensten, auch im Internet sind bereits div.
Reiseagenturen, spezialisiert auf Hawaii, zu finden.
Versteckte Preisaufschläge
Wie schon erwähnt, unterliegen die Unterkünfte Hawaiis einer
kombinierten Umsatz- und Zimmersteuer von 10,17 %. Bei Hotels
werden oft extra Parkgebühren verlangt. Auch extra berechnet
werden manchmal Handtücher, Artikel von der Mini-Bar und die Benutzung
von Club- und Fitneßeinrichtungen. Am besten, man erkundigt sich vorher.
Visum und Impfungen
Für die Einreise nach Hawaii gelten natürlich die gleichen Bedingungen
wie für das Mainland USA. Deutsche, Österreicher und Schweizer
benötigen lediglich einen gültigen Reisepaß (sollte noch 6 Monate
gültig sein), sofern sie nicht länger als 90 Tage bleiben und ein
Rückflugticket besitzen.Impfungen sind keine erforderlich, es sei denn,
man kommt gerade aus einem Land oder man hat sich gerade in einem Land aufgehalten, in dem eine Epidemie, wie Cholera oder Gelbfieber, herrscht.
Zeit
Hawaii hat eine eigene Zeitzone, als Hawaii Standard Time (HST). Da
Hawaii keine Sommerzeit hat, erhöht sich jeweils die Zeit um 1 Stunde
im Sommer, wenn bei uns umgestellt wird. Daher gilt im Winter -11
Stunden und im Sommer -12 Stunden Zeitunterschied.
Touristen, die mind. 72 Stunden auf Hawaii bleiben, dürfen folgendes zollfrei einführen: 1 Liter Wein oder Spirituosen, 200 Zigaretten oder 100 Zigarren (ausgenommen kubanische) oder 1,4 kg Tabak, Geschenke im Wert von $ 100. Die Einfuhr von Pflanzen und Lebensmitteln ist ausdrücklich verboten. Dazu zählen Fleisch und alle Fleischprodukte, Gemüse und Obst, Absinth und mit Alkohol gefüllte Pralinen, Pflanzen, Samen, Früchte, Narkotika und gefährliche Arzneimittel. Wenn jemand solche Medikamente einnehmen muß, sollte man ein ärztliches Attest mit sich führen.Bei der Ausreise wird jedes Gepäckstück zusätzlich zur normalen Kontrolle auch vom USDA (United States Department of Agriculture) kontrolliert, denn nur bestimmte Produkte und Pflanzen dürfen mitgenommen werden.Am besten Pflanzen und Blumen nur dort kaufen, wo es ausdrücklich zur Ausfuhr genehmigt ist (Stempel auf Verpackung oder danach fragen!). Man darf Kokosnüsse, Ananas und Papayas, aber kein anderes frisches Obst, mitnehmen. Mangos, Guave und liliko'i (Passionsfrucht) dürfen nicht exportiert werden, dafür aber Marmelade, Chutney oder Gelee aus diesen Früchten. Selbstverständlich darf und sollte (denn er schmeckt so lecker) man auch den berühmten Kona-Kaffee mitnehmen und die noch berühmteren Macademia-Nüsse. Bei Blumen darf man, sofern das vom USDA nicht beanstandet wird, alle frischen Blumen, ausgenommen Gardenien und maunaloa, exportieren. Auch lei darf man mitnehmen, jedoch verwelken diese sehr schnell. Alternativ kann man getrocknete leis oder leis aus Nüssen, Federn, Samen oder Muscheln als Souvenier mit nach Hause nehmen.
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